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5 GRÜNDE, WARUM WIR VIEL ÖFTER POSTKARTEN SCHREIBEN SOLLTEN

>> Viel zu selten nehmen wir heute noch den Stift selbst in die Hand und senden Grüße mit der Post. Hier meine liebsten Vorteile, warum wir das wieder ändern sollten. <<

| 1. |

Keine Email, keine Whatsapp-Nachricht, kein Facebook-Kommentar, nein, so schön unsere digitale Welt auch sein mag, einfach nichts Digitales ist so persönlich wie das handgeschriebene Wort. Da stelle man sich mal vor, dass sich nun tatsächlich jemand mit einem Stift und einem Stück Papier hinsetzt und mit den eigenen Händen in ungewohnten Bewegungen wahrhaftig echte Buchstaben pinselt. Wenn das kein Zeichen echter Wertschätzung ist, was dann?!

| 2. |

Wer von uns macht gerne den Briefkasten auf? Ich meine, so richtig, richtig gerne! Läuft morgens den Weg hinunter, vorfreudig mit dem Schlüssel wedelnd, aufgeregt und gut gelaunt. Also ich nicht. Meistens finde ich darin nur Werbung, oder noch schlimmer Rechnungen. Der Weg zum Briefkasten ist Alltag, mit einem Zauber hat das nichts zu tun. Wenn sich dann doch einmal ein Brief oder eine Postkarte darin verirrt, uff, dann könnte man schon meinen, ich sei emotional ergriffen. Denn so geht es jawohl jedem: Eine Postkarte im Briefkasten versüßt einem den Tag!

| 3. |

So schön ein langer Brief auch sein mag, nicht jeder ist ein geborener Romanautor. Manch einer tut sicher schwer mit emotionalen oder lustigen Texten, ihm fehlen die Worte, was soll er bloß schreiben? Je nach Schriftgröße hat man auf der Rückseite einer Postkarte hingegen sowieso nur gerade so ausreichend, wenig oder sehr wenig Platz. Das bedeutet im Umkehrschluss: Weißt du nicht, was du schreiben sollst, schreib einfach enorm groß oder mal ne Sonne. Die eigentliche Aussage transportiert sowieso die Vorderseite. Und selbst, wenn du nur deinen Namen als Absender hinterlässt, die Geste zählt – so einfach kann man ein Lächeln verschenken.

| 4. |

Chatverläufe verschwinden, die Erinnerung verblasst, die Postkarte bleibt. Egal, ob an der Kühlschranktür, im Schuhkarton oder im Bilderrahmen: Eine handgeschriebene Karte wirft keiner so schnell weg. Es ist etwas, das bleibt, das man gerne noch einmal wieder in die Hand nimmt, das einen erinnert und über das man auch später noch mit Freunden spricht. Es ist wie ein kleiner Schatz und Schätze muss man hüten, das lernt man ja schon in der Kindheit!

| 5. |

Der eine studiert in Braunschweig, der andere ist nach München gezogen, und ein ganz Wilder macht ein Auslandsjahr – überall auf der Welt leben unsere Freunde. Wenn man sie einmal besuchen will, geht das große Rätselraten los: Äh, sag mal wo genau wohnst du denn da eigentlich? Als Kind habe ich furchtbar gerne mein Adressbuch gepflegt. Die Straßennamen meiner Grundschulfreunde weiß ich noch heute. Wer also regelmäßig etwas mit der Post verschickt, der hat endlich wieder einen Grund sich ein hübsches Adressbüchlein zuzulegen – so wie früher und so wie Mutti.

Also ihr Lieben, auf, auf!

Macht euch und euren Liebsten eine Freude. Auch, wenn es ungewohnt ist: mit der Hand zu schreiben verlernt man nicht – das ist wie Fahrradfahren!

Ich wünsche euch einen Raketenstart ins Wochenende!


Comments(2)

  • Johnk736
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