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WAKE UP. DRINK COFFEE. GET SHIT DONE

>> „Es ist noch viel zu früh am Morgen!“ – Eine wahre Qual aufzustehen, wenn das Bett doch soooooo warm und kuschelig ist. Genauso müde und unproduktiv wie am Morgen geht es dann in den Rest des Tages. So läuft es dann von Tag zu Tag und am Ende des Jahres lässt man die Tage Revue passieren und setzt sich neue Vorsätze. Ab Montag wird alles anders, alles besser! Doch wie beginne ich das Ganze und führe es erfolgreich fort ohne in Aktionismus zu verfallen und nach einer Woche wieder aufzugeben? Mit einem ganz simplen und einfachen Schritt, der deinem Tag gefühlt mehr Zeit gibt > einer Morgenroutine! Und was das ist, wie so etwas aussieht und wie ihr diese mit Hilfe unseres Routineplaners selbst entwerfen könnt, erklären wir euch jetzt: <<

Was kann eine Morgenroutine und warum sollte ich mich mit ihr beschäftigen?
Ganz einfach, weil sie dir für den Rest des Tages Energie bringen kann – mehr Fokus, mehr Konzentration, mehr Muse und gute Laune. Wenn wir schlecht gelaunt und gestresst in den Tag starten, werden wir dieses Gefühl im Laufe des Tages nicht mehr los (Es sei denn, wir haben im Lotto gewonnen, aber wie wahrscheinlich ist das?). Und das Gute an der guten Laune: du steckst andere damit an! Hinzu kommt, dass du weniger stressanfällig bist, da der Start in den Tag so entspannt verlief. Jeder von uns hat eine Art Morgenroutine, aber wir wollen nun aus einer stressigen eine schöne Routine machen, die uns einen Energieschub gibt. Ein wiederholender Ablauf, in dem wir unsere geschöpfte Energie aus dem Schlaf auch zu nutzen wissen und nicht
verpuffen lassen. Eine Routine strukturiert deinen Morgen und minimiert die Entscheidungen, die zu treffen sind. Das spart Energie und Zeit und solche Entscheidungen lassen sich auch schon am Abend vorm Zu-Bett-Gehen fällen. Sei es, dass man die Klamotten schon parat gelegt hat, die Tasche gepackt ist, man schon weiß, was man morgens frühstücken möchte oder die Kaffeemaschine schon gefüllt ist, sodass nur noch ein Knopfdruck fehlt.

Was gehört zu einer Routine? 
Hierzu gibt es kein Erfolgsrezept, denn deine Routine sollte auf dich und deine Bedürfnisse abgestimmt sein. Was bringt es dir dich zu zwingen eine Stunde morgens Joggen zu gehen, wenn du das Joggen hasst? Die Dinge auf deiner Liste sollen dir Spaß machen und in dir nicht noch unnötig Stress auslösen, das wäre kontraproduktiv. Zuallererst die Frage aller Fragen. Wieviel Zeit möchtest du überhaupt aufwenden und was sind die Dinge, die dir morgens gut tuen oder Dinge auf deiner Liste, die dir gut tuen könnten, zu denen du aber sonst nicht kommst?

STEP 1:
Beginnen wir mit einer Liste der Dinge, die du machen möchtest und der Dinge, die optional im Laufe der Zeit dazu kommen könnten. Optional? Richtig gehört, zu Beginn solltest du die Zahl der Dinge auf deiner Routineliste klein halten, damit sie auch langfristig umsetzbar bleibt. Solltest du im Laufe der Zeit merken, dass dir etwas fehlt oder du dir für deine Routine mehr Zeit nehmen möchtest, dann kannst du immer noch deine Liste Stück für Stück erweitern! Denn bedenke, je mehr Sachen du auf der Liste hast, desto mehr Zeit musst du auch einplanen. Sind es 10 Minuten oder gar ne Stunde und mehr bedeutet das, diese Zeit eher aufzustehen und auch eher ins Bett zu gehen und auch gehen zu wollen und zu können!

Dinge, die auf deiner Liste stehen könnten:
Ausgiebiges Frühstück, Sport, Dehn- oder Muskelübungen, Meditation, Selbstreflektion, ein Glas Wasser trinken, Musik hören, Smartphone bewusst weglassen, keine Emails lesen, Zeitung oder Buch lesen, Spaziergang mit dem Hund, Tagesplanung oder Erledigung erster kleiner Aufgaben.

Laut der HuffingtonPost gibt es folgende 10 Gemeinsamkeiten, die auf den Morgenroutinen der erfolgreichen Leute zu finden sind:
1. Feste Aufstehzeiten
2. Sie stehen sehr früh auf
3. Sie trinken viel Wasser
4. Sie nehmen Wechselduschen
5. Sie meditieren
6. Sie treiben Sport
7. Sie frühstücken gesund
8. Sie Lesen
9. Sie hören Musik
10. Sie sagen „Ich liebe dich“

Vergiss bei deiner Auflistung der Dinge natürlich auch nicht die alltäglichen Sachen, die zum Morgen gehören, sei es das Anziehen der Klamotten oder Fertigmachen im Bad. Denn auch diese Dinge gehören dazu und sollten in der Morgenroutine zeitlich aufgeführt werden! Inspiration haben wir nun, jetzt ermittel die Zeit, die du für die einzelnen Zeiten brauchst oder aufwenden möchtest.

STEP 2:
Deine Liste ist soweit fertig, nun geht es an die Zeitermittlung. Schreibe dir zu jedem Punkt, die Dauer auf, die du benötigst. Baue hier auch ein bisschen Pufferzeiten ein. Wir wollen ja nicht, dass das Fertigmachen im Bad aufgrund von unvorhersehbaren Missgeschicken am Ende Stresspickel auslöst. Falls du dir unschlüssig bist, wie viel Zeit du für etwas benötigst, beginne mit einem Richtwert und passe ihn in der Findungsphase an. Diese Liste bildet nun die perfekte Grundlage deine Einzelaufgabe zeitlich zu planen und als Erinnerungsstütze für die Dinge, die du optional später einbauen möchtest.

Kann ich Fehler machen?
Gerade zu Anfang wissen wir nicht, wie sehr unsere Planung in der tatsächlichen Umsetzung funktioniert. Aber ganz zu Anfang ist es normal, wir sind in der Findungsphase. Mit der Zeit sollten wir jedoch ein festes Muster finden. Folgende Dinge sollten wir also möglichst vermeiden, damit die Findungsphase nicht zur unendlichen Geschichte mutiert oder zu Misserfolg führt:

  • Ausreden:
    Aus Morgen wir Übermorgen und dann nächste Woche und nächstes Jahr. Also erst gar nicht damit anfangen!
  • Ablenkungen:
    Frühstück und Handy? Keine gute Idee. Konzentrier dich auf das Wesentliche und entschleunige dich!
  • Verkürzungen und Sprunghaftigkeit:
    Du hast dir 10 Minuten eingeplant für die Meditation. Dann nutze auch die volle Zeit dafür! Sonst wird aus einem festen Plan ein stetiger Wechsel an To-Do´s und somit Stress und weitere Entscheidungen, die getroffen werden müssen und Energie ziehen.
  • Nachmachen: 
    Promi XY macht das auch so! Nimm Abstand davon. Deine Morgenroutine sollte zu dir passen.
  • Schlaflosigkeit: 
    Eine Morgenroutine kann nur erfolgreich sein, wenn du auch genug Energie vorher tanken konntest. Wie bereits geschrieben: Möchte ich 2 Stunden für die Morgenroutine einplanen, dann muss ich auch 2 Stunden eher ins Bett!
  • Aktionismus und Hektik:
    Hektik sollte nicht aufkommen, wenn du dich an deinen Plan hälst. Setz dich bei der Planung nicht unter Druck – Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut und schließlich soll die Morgenroutine gute Laune bringen und Positives bewirken.

So, nun genug Text und Belehrungen – Sketch ausdrucken und Morgenroutine finden! Ihr seid nicht alleine, wir sind jeden Morgen genauso müde bei euch und freuen uns schon darauf zu hören, wie es bei euch so klappt!
Go, go, go! Startet durch, ihr Zuckernasen!

PS: Das passende Booklet mit allen Informationen zu einer erfolgreichen Morgenroutine und ein Routinenpapier zum Eintragen und Planen eurer Aufgaben, findet ihr zum kostenlosen Download auf unserer Freebieseite oder direkt hier -> Klick!


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