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MUSIC BETWEEN THE DAYS

>> Zwischen zwei Tagen liegt eine Zeit, die ist viel stiller als andere Zeiten und damit meine ich nicht die tiefschwarze Nacht. Nein, ich denke an die Momente, in denen der Himmel sich bunt verfärbt, weil er die Sonne entweder gerade verabschiedet oder begrüßt. <<

Die Zeit, wenn das schwache Licht durch die Fenster Schatten an den Wänden tanzen lässt. Jene Augenblicke, wenn die Uhren stehenbleiben und die Realität für einen Moment ganz weit weg erscheint. Wenn man die Stille plötzlich hören kann.

Da bin nur ich und sonst ist da nichts. Kein Stress, keine to-do-Listen, keine Termine, nur atmen – das reicht. Ich habe Kopfhörer in den Ohren, höre leise Musik, der Lautstärkeregler steht fast auf Null. Weil einen nichts ablenkt.

Es ist die Zeit, in der Musik nicht laut sein muss, um sie zu fühlen.
Für diesen Augenblick sitze ich einfach nur da, starre aus dem Fenster oder in die Luft und bewege mich nicht. Ich bin kurz in meinem eigenen Universum, es dauert nicht lange, die Sonne ist schnell in diesen Minuten, schon bald ist die Magie vorbei. Dann kann ich zurückkehren, danach kann es wieder laut sein und hektisch, stressig und lebendig.

Aber für die kurzen Momente zwischen den Tagen tauche ich ab und dabei habe ich immer, ja wirklich immer (von diesen Songs bekommt man einfach nie genug) diese Musik auf dem Ohr – sie ist großartig, hört mal rein – music between the days:

Fink – This is the thing
Bon Iver – Blood Bank
José González – Heartbeats
William Fitzsimmons – Passion Play
Fink – Perfect Darkness
Doves – Caught by the river
Joe Purdy – Mary May & Bobby
Alexi Murdoch – All My Days

Und last but not least, mein all-time-favorite:
Ryan Adams – Come Pick Me Up

Habt einen schönen Abend, ihr Lieben! Eure


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